8. Iberischen Kongress für Afrikanische Studien - ICAS 8

Während des 8. Iberischen Kongresses für Afrikanische Studien – ICAS8, möchten wir über den tiefgreifenden politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel reflektieren, welchen Afrika heute erlebt. Auch die Neugestaltung seiner Beziehungen mit dem Rest der Welt soll hierbei aufgegriffen, welche komplexe, lokale Antworten beinhalten, die sowohl Beständigkeit, als auch Integration in regionalen und globalen Dynamiken beinhaltet. Diese verlangen komplexe lokale Antworten, welche sowohl Beständigkeit, als auch Integration in regionalen und globalen Dynamiken beinhaltet.

ICAS 8

Im November 2011 besuchte der Direktor des Felsberger Institut e.V., Dr. Hartmut Quehl, Nicaragua und Kolumbien, um die Forschungsaktivitäten des Felsberger Institut e.V. in Lateinamerika auszuweiten und Vereinbarungen über gemeinsame Forschungsprojekte und Kooperationsverträge vorzubereiten.

In Nicaragua wurde mit dem Martin-Luther-King-Institut an der UPOLI in Managua eine Vereinbarung über den Abschluss eines Rahmenkooperationsvertrages mit dem Felsberger Institut e.V. getroffen. Darüber hinaus wurde ein Aktionsplan im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts zur Sozial- und Alltagsgeschichte des Krieges in Nicaragua und zum Thema Demobilisierung und Reintegration beschlossen. Zu diesem Zwecke wurde eine Arbeitsgruppe gebildet und Herr Jesus Martin Torres Tableada als neuer Mitarbeiter in das Team des Felsberger Institut e.V. gewonnen. In León und an der Grenze zu Honduras fanden erste Sondierungen für die zukünftigen Feldforschungen statt. Im Laufe der nächsten Wochen wird nun ein Rahmenvertrag über die gemeinsame Forschungskooperation erarbeitet werden, der dann in 2012 unterzeichnet werden wird.

Eine weitere Station seiner Reise führe Herrn Dr. Quehl nach Kolumbien. In Gesprächen an der Universidad de Rosario wurden Möglichkeiten gemeinsamer akademischer Aktivitäten und Forschungsprojekte im Forschungsfeld Migration erörtert. Auch hier ist für das Jahr 2012 der Abschluss eines Kooperationsabkommens vorgesehen.

Vom 6.-9. November 2010 besuchte der Direktor des Felsberger Institut e.V., Dr. Hartmut Quehl in Begleitung von Frau Natalie Charkow das "Instituto Martin Luther King" in Nicaragua, um dort erste Gespräche über Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Forschungsbereich zu führen. Das "Instituto Martin Luther King", das ein politikwissenschaftliches An-Institut der Polytechnische Universität Managua (UPOLI) ist, verfügt über eine lange Erfahrung in der Erforschung des Krieges in Nicaragua und über langjährige Praxis im Feld der Friedenspolitik und der Aussöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern.
Im Laufe der Gespräche wurde erörtert, inwieweit ab 2011 ein gemeinsames Forschungsprojekt zur vergleichenden Sozialgeschichte des Krieges begonnen werden kann. Gemeinsam mit Ref. José Miguél Torres und Martín Torres besuchten Dr. Quehl und Frau Charkow die Stadt Nueva Guinea, in der das IMLK in den Prozess der Aussöhnung eingebunden ist. Vor Ort wurden erste Gespräche mit Ex-Kämpfern und Vertretern der ehemals verfeindeten Lager geführt.
Für 2011 wurde ein weiterer Besuch in Nicaragua vereinbart, bei dem die praktische Umsetzung des Projektplans besprochen werden wird.

Am 25. November 2010 besuchte der Leiter des Felsberger Institut e.V.-Büros in Erbil, Nazar Jamil die Stadt Kirkuk, um dort Kooperationsgespräche zu führen.Nazar Jamil traf zu Gesprächen mit der Leiterin der In Kirkuk ansässigen NGO "Community Development Organisation" zusammen, Frau Tania Muhamad, um Kooperationsmöglichkeiten mit den Kirkuker NGO's zu erörtern. Als wesentliches Ergebnis vereinbarten beide Seiten die Organisation einer Konferenz zum Thema "Ethnic Victimisation" in Kirkuk.
Ein weiteres Treffen fand mit dem Rektor der Juristischen Fakultät der Universität Kirkuk und zwei Dozenten des Bereiches "Human Rights Studies" statt. Hierbei wurde eine Beteiligung der Universitätsdozenten an der geplanten Konferenz vereinbart. Darüber hinaus wurde der Trainingsbedarf der Fakultät im Bereich Dozentenfortbildung und Lehrmaterialentwicklung besprochen.
Weitere Gespräche sind für 2011 geplant.

Felsberger Institut e.V. und KIVG haben eine gemeinsame Konferenz in Kirkuk am 13. Dezember 2010 zum Thema "Ethnic Victimization" durchgeführt

Agenda

Konzept

Liebe FreundInnen, Mitwirkende, KollegInnen und Aktive,
im Rahmen unseres Forschungsprojektes zur Migration aus Eritrea und Äthiopien an der Universität Bayreuth möchten wir zum 15.01.2011 herzlich dazu einladen, unsere vorläufigen Ergebnisse mit uns zu diskutieren und zu einem besseren Verständnis bzw. einer Verbesserung der Situation der MigrantInnen beizutragen. Gerne darf diese Einladung an Interessierte weitergereicht werden, aus organisatorischen Gründen bitten wir nach Möglichkeit um Anmeldung. Weiteres im Anhang.
Über Ihre/Eure Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

 

Flyer

 

Einladung

15.-18. Juni 2011 nimmt das Felsberger Institut e.V. mit 2 Panels an der 4. AEGIS Konferenz in Uppsala, Schweden teil.

Panel 1: Eritrea – a country losing its People

Dieses Panel leistet einen Beitrag zur Untersuchung der unterschiedlichen Aspekte von Migration und Exodus aus Eritrea. Um dies zu ermöglichen werden historische und aktuelle Zusammenhänge zwischen politischen System und der Migration betrachtet.

Panel 2: The Horn of Africa at the brink of the 21st century – coping with fragmentation, isolation and marginalisation in a globalising environment

In diesem Panel wird der Blick auf das gesamte Horn von Afrika gerichtet. Dabei wird untersucht werden, in wiefern die Qualifizierung einer Marginalisierung des Horns realistisch ist oder eher eindimensional erscheint. Dazu werden politische, historische, gesellschaftliche und ökonomische Zusammenhänge betrachtet.

ECAS 4

Panel 1 & 2 (deutsch)

Panel 1 & 2 (englisch)